Puma

Geb. ca Herbst 2012
Kastriert
Verträglich mit Artgenossen
Freigänger
Mit Hunden eventuell verträglich

 

Puma streunte hier schon einige Zeit rum und machte uns nachts auf den Hundespaziergängen ein wenig das Leben schwer.
Eines Abends dann, als ich noch den Briefkasten kontrollieren wollte, fand ich ihn draußen auf der Fußmatte, die auf unserer Bank lag, zusammengekauert. Er guckte mich mit großen Augen an, blieb aber sitzen und kam sogar zu mir, als ich ihm Futter hinstellte.
Zwei Abende später war er wieder da und so hungrig, dass er mehr oder weniger freiwillig sogar in die Transportbox ging. Enge fand er richtig doof und auch die Quarantänebox war alles andere als das freie Leben, was er bisher gewohnt war. So spuckte und fauchte er mich die nächsten zwei Tage an, doch am dritten Tag begrüßte er mich mit einem kläglichen Miau und seitdem sind wir beste Freunde.

Puma heißt Puma, weil er unkastriert war und hier auch ettliche seiner Durftmarken hinterlassen hat. Es stank streckenweise wie der sprichwörtliche Pumakäfig. Eine Woche später brachte ich ihn zur Kastration und dort zeigte er, dass er keine Samtpfote sondern eine kleine Raubkatze ist, die Tierärztin musste ihn zweimal nachspritzen, bis er endlich schlief.

Das ist aber alles Vergangenheit, heute sitzt er immer im Katzenzimmer, schnurrt wie ein Weltmeister und liebt es gekrault zu werden.

 

Puma ist außergewöhnlich hübsch: Neben seinen hellgrünen Augen ist er nicht getigert, sondern gesprenkelt. Mit seinen Artgenossen kommt er gut zurecht und es wäre schön, wenn er nach Eingewöhnung in einer ruhigen Gegend wieder Freigang bekommen könnte.

Er ist kastriert und gechippt, wird demnächst noch geimpft und darf dann nach Besuch seines neuen Zuhauses mit Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr umziehen.

 

 

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